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Montag, 1. Juli 2013

Donnerstag, 27. September 2012

17. - 19. August Zolder Race Festival

Hier einige Bilder und ein Video:







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Donnerstag, 2. August 2012

Spa 2012 - Urlaub an der Frittenbude



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Da der Capri immer noch nicht rollt, sattel ich meinen „weißen Riesen“ und fahre Donnerstags alleine nach Spa um dort die zu unterstützen, die die Eau Rouge im Renntempo bezwingen wollen. Neben selbiger mein Nest geparkt, mache ich mich mit meinem BMX Rad auf in die Box. Erst mal allen bekannten Hallo sagen. Der Weg dorthin war dank eines alten Tunnels (Atze meint der ist noch nach Anhang-K) recht kurz. Atze und die Sommerbergs hatten eine Box in der Alten Boxengasse angemietet und der Grill war auch schon am rauchen.  Da gab es gleich was auf die Gabel und nen Bier a`la Atze („Christian, willste nen Bier? Ich werfe es dir zu!“, „Klar“) Die Flasche kam dann wie angekündigt per Luftpost, auch offen, aber mit nem Salto hatte ich nicht gerechnet. Ich konnte die halb volle Flasche fangen, aber der Rest verteilte sich -unter anderem- auf meinen Klamotten. A la Atze halt. Dann erfuhr ich, dass ich über den alten Kurs angereist war: Der Kurs von Spa war mal 14 km lang und ging durchs Dorf, direkt an den Häusern vorbei. Ne kleine Nordschleife also, geil!!!
Abends bin ich dann zu Bocki, Schröti und Co gegangen, denn etwas besonderes stand an. VHS Videos von Bertis Rennen im 86 C Polo-Cup aus den 80er. Manche müssen wahrscheinlich erst mal googeln was VHS überhaupt ist, aber cool war das schon. Berti mit Vollbart und versteinerter Miene obwohl er ganz oben auf dem Treppchen stand. Natürlich gab es auch Bier, aber dieses Mal nicht auf die Klamotten. Atze und Andre kamen später auch noch dazu, aber wir ließen die Nacht nicht zu lang werden, da ja einige am nächsten Tag fahren wollten. Die Nächte in Spa waren übrigens sehr kalt, so, dass man seinen Atem sehen konnte. Wie im Winter halt, nur wir hatten Juli!!!


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Am nächsten Tag habe ich mir dann die Trainings und Fahrzeuge im Fahrerlager angesehen. Anhand der Fotos auch zu erkennen, dass ich fast nie Still stand. Was man in Spa unbedingt probieren muß das sind die Pommes. Sau teuer, die Saucen bestehen aus mindestens 500% Fett aber lecker sind sie!!!!
Wie immer waren sehr viel und schöne Autos in Spa. Gut anzusehen war speziell der Belgien Historic Cup. Mit Challanger, Camaro usw. Aber auch die Youngtimer und FHR hatten wieder sehr schöne Fahrzeuge dabei. Bei den Trainings wurde dann auch wieder viel ausprobiert. Bocki beäugte seine Kerzen kritisch, Schröder war mit Reifen am Pokern und Atze musste beim BMW die Aufhängung vom Gaspedal, nachdem er nach  MacGyver manier mit einem Kaugummi, einer Büroklammer und Haargel einen Tamagotchi gebaut hatte, reparieren.
Und das mit dem gleichen Wergzeug!
Abends gab es dann das wohlverdiente Bier. Ich hatte ne Kiste Bier mit Bügelflaschen mitgebracht und im Laufe des Abends, hatte Atze die Idee mit dem Bierflaschen schnipsen. Youtube hat dann gezeigt, wie das im Werner Film läuft und kurzerhand hatten wir die Bierflaschenschnipsweltmeisterschaft in Box 18!!! (siehe Fotos)
Vorbeischlendernde bestaunten unser geschehen und der eine oder andere wollte dann auch mal….!


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Nachdem der nächste Renntag normal verlief habe ich mich abends dann mal auf den Weg gemacht. Wenigstens eine Runde wollte ich auch mal fahren. Also BMX Rad geschnappt
Und los geht’s. Gestartet bin ich in der Senke der Eau Rouge. Ich dachte mir: "Das schwierigste zuerst!" Aber es war dann doch schlimmer als erwartet. ENDLICH die Eua Rouge hochgequält, dachte ich: Geil, jetzt geht’s nicht mehr Bergauf!" Nix da! Die lange Gerade geht auch nach oben. Jedes Mal wenn ich aufgehört habe zu treten, blieb ich sofort stehen. Einmal umgedreht sieht man sie dann auch, die Steigung. Bis in die erste Schikane zieht sich die Steigung aber dann geht’s ab. Voll Speed bis nach der schnellen Doppel links. Ab da geht’s nur bei der Kartbahn nochmal bergab. Sonst ist es recht eben, aber geil. Schade das es schon so dunkel war.

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Am Sonnatg war dann das Rennen von Andre und seinem Vater. Am Vorstart wurden noch schnell Fotos für den Sponsor gemacht, bevor es dann los ging. Ich habe mit Björn den Start vom Dach der neuen Boxengasse verfolgt. Bis zum Fahrerwechsel hatten wir ja noch Zeit, aber schon nach ein paar Runden kam Andre nicht mehr wie geplant an uns vorbei und fuhr schon  in die Box. Da haben wir unsere Beine in die Hand genommen um möglichst schnell  zur Box zu kommen. Als wir dann ausgepauert angekommen sind, konnten wir  aber nichts mehr tun. Der Motor qualmte in den Kurven sehr stark, meinte Andre, und der Fehler war nicht zu finden. Das Rennen war dann für den BMW leider schon zu Ende.
Beim Rennen der FHR habe ich dann auch viel von der Boxengasse aus zugesehen und stand meist beim Team Rüddel, die ihren Ford Escort BDA im Rennen hatten. Guckt euch mal
On- Board-Videos von denen auf Youtube an. Ist echt sehenswert. Da war da aber noch ein Schweizer den ich noch vom Nürburgring kannte. Der fuhr eine Corvette und als ich sah, dass sie Hilfe beim Tanken brauchten habe ich „kurz“ mit angepackt. Es durfte nämlich nur aus 20L Kanistern getankt werden und da Sie nur zwei hatten, haben wir das Benzin von Kunstoffkanistern umgefüllt. Gefühlt gingen da 500 Liter rein. Schon recht durstig so ein V8. Kurz vor dem Ende des Rennens, kam der an zweiter Position liegende Rüddel Escort rein. Kardanwelle schlägt. Ausfall, das ist Pech.
Dann wurde es auch für mich Zeit die Heimreise anzutreten und ich hatte wieder Zeit mir über einen eigenen Rennwagen Gedanken zu machen. Man darf gespannt sein….
Aber es wird was kommen!!!

Gruß aus der Eau Rouge,
Christian Kocher

Samstag, 28. April 2012

Christian sagt, wies in Hockenheim war


Hockenheim 2012 - 20.-22.04.2012

Unser Capri ist zwar noch nicht fertig aber auf die RennAtmosphäre wollen wir trotzdem nicht verzichten. 

Mit wir meine ich Bernd Hillebrands, dessen neuer Mustang auch noch in der Reifungsphase ist und der sein letztjähriges Auto an seinen Cousin Henning vermietet hat.
So kommen wir mit meinem Ducato als Servicefahrzeug direkt ins Fahrerlager von Hockenheim und können uns direkt hinter der Box plazieren. Benzin liegt in der Luft, „Ach, wie schön“! 
Viel zu tun gibt es aber nicht, da Henning es in seinem ersten Rennen noch langsam angehen läßt und sich selbst im Training  noch als „Blümchenpflücker“ bezeichnet. Ergebnis egal - Hauptsache nix kaputt machen.


Ganz anders läuft es bei einem anderen Team.... 
Genau! Team Stewart, in dem kein geringerer als „Rod Stewart“ himself den Winter über seinen schönen 2002 nicht nur geputzt sondern auch die Technik gründlich überarbeitet hat. Leider war der Spaß  im Training schon zu Ende. Bei der Einfahrt ins Motodrom ging plötzlich der Öldruck weg. Bocki hat sofort den Motor abgeschaltet und sich ausrollen lassen, und das direkt vor unseren Augen! Die Streckenposten schleppten ihn danach  aber nur von der Strecke und so durfte das Team  den "Grünen" durch das komplette Fahrerlager schieben. Mit drei Mann!!! 
Wohl kein ADAC Plus Mitglied was?! 
Ich war zu der Zeit aber schon woanders unterwegs so wurde mir das erspart. Glück gehabt!!!
Nach einer Gründlichen Fehlersuche wurden Teile vom Kolben in der Ölwanne gefunden, die sich vom Kolbenhemd gelöst hatten. Wie auch immer….? So war das Wochenrnde für Bocki leider schon gelaufen.


Besser lief es da für Henning, der es im Rennen von außen betrachtet nicht sehr eilig hatte aber zuerst mit einer nassen und dann abtrocknenden Fahrbahn zu tun hatte.
Und das beim ersten Rennen. So wurde er gleich ins „kalte Wasser“ geschubst und kennt schon mal beide Streckenzustände. Er brachte den Boliden dann sicher ins Ziel, was ja auch erst mal das wichtigste war. Ihm und seiner Frau Nina hat es zudem auch noch viel Spaß gemacht, denn sie waren immer gut gelaunt und so jagte eine Blödelei die Nächste. „Mobbing“ gibt es halt auch auf der Rennstrecke ;-).
So wurde es nie langweilig in der Box bei Nina,  Henning und Bernd, der sich in dem Ducato ein kleines „Rennbüro“ eingerichtet hatte und Henning anhand des aufgezeichnetem Onboard Videos ein paar Tipps gab. Samstag  Abend war Henning dann mit seinem Programm durch und machte sich für die weite Rückreise nach Bad Nenndorf fertig.


Ich gesellte mich dann  zu „Rod“ und seiner Gang. Da nicht mehr gefahren werden konnte, musste ja getrunken werden. Ist ja auch eine Art von Spritverbrennung! Die "Shnapsfahrt" verlief mit Ausnahme einiger Elektronikprobleme ohne größe Zwischenfälle und so sollte es früh ins Bett gehen, dachte ich zuerst. Aber auf dem Weg zu unserem Camp war bei Gellings, dem
Rennklamottenhändler,  noch Licht. Nach ein paar weiteren Bieren ist es dann doch schon ganz schön Spät geworden. Tja, so ist das halt wenn man überall „normale“  Leute trifft.

Am Sonntag haben wir uns dann noch die wichtigsten Rennen angesehen und sind zeitig losgefahren, da Bernd  in Frankfurt noch nen Dodge Ram probefahren wollte und wir die Freitags abgeholten Capri Räder wieder zu Wolfgang bringen wollten. Wir hatten bei den 3tlg. BBS Rädern sämtliche Schrauben getauscht.
So zog sich die Heimfahrt doch schon etwas hin.
Aber dank Bernd, der die Woche über nur seine Katzen zum Reden hat, hatte etliche Geschichten auf Lager und so wurde die Fahrt nie langweilig.


Alles in allen war es ein  cooles Wochenende, wenn das Wetter auch mit Regen, Sonne, Regen, Sonne, usw nicht optimal war sind es doch die tollen Leute, die alles wieder rausreißen.
Ich freue mich schon auf die nächsten Rennen, mit tollen Leuten, „Mobbing“ und allen was dazu gehört. Nen Rennwagen z.B.

Bis dahin

Christian Kocher