Donnerstag, 2. August 2012

Spa 2012 - Urlaub an der Frittenbude



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Da der Capri immer noch nicht rollt, sattel ich meinen „weißen Riesen“ und fahre Donnerstags alleine nach Spa um dort die zu unterstützen, die die Eau Rouge im Renntempo bezwingen wollen. Neben selbiger mein Nest geparkt, mache ich mich mit meinem BMX Rad auf in die Box. Erst mal allen bekannten Hallo sagen. Der Weg dorthin war dank eines alten Tunnels (Atze meint der ist noch nach Anhang-K) recht kurz. Atze und die Sommerbergs hatten eine Box in der Alten Boxengasse angemietet und der Grill war auch schon am rauchen.  Da gab es gleich was auf die Gabel und nen Bier a`la Atze („Christian, willste nen Bier? Ich werfe es dir zu!“, „Klar“) Die Flasche kam dann wie angekündigt per Luftpost, auch offen, aber mit nem Salto hatte ich nicht gerechnet. Ich konnte die halb volle Flasche fangen, aber der Rest verteilte sich -unter anderem- auf meinen Klamotten. A la Atze halt. Dann erfuhr ich, dass ich über den alten Kurs angereist war: Der Kurs von Spa war mal 14 km lang und ging durchs Dorf, direkt an den Häusern vorbei. Ne kleine Nordschleife also, geil!!!
Abends bin ich dann zu Bocki, Schröti und Co gegangen, denn etwas besonderes stand an. VHS Videos von Bertis Rennen im 86 C Polo-Cup aus den 80er. Manche müssen wahrscheinlich erst mal googeln was VHS überhaupt ist, aber cool war das schon. Berti mit Vollbart und versteinerter Miene obwohl er ganz oben auf dem Treppchen stand. Natürlich gab es auch Bier, aber dieses Mal nicht auf die Klamotten. Atze und Andre kamen später auch noch dazu, aber wir ließen die Nacht nicht zu lang werden, da ja einige am nächsten Tag fahren wollten. Die Nächte in Spa waren übrigens sehr kalt, so, dass man seinen Atem sehen konnte. Wie im Winter halt, nur wir hatten Juli!!!


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Am nächsten Tag habe ich mir dann die Trainings und Fahrzeuge im Fahrerlager angesehen. Anhand der Fotos auch zu erkennen, dass ich fast nie Still stand. Was man in Spa unbedingt probieren muß das sind die Pommes. Sau teuer, die Saucen bestehen aus mindestens 500% Fett aber lecker sind sie!!!!
Wie immer waren sehr viel und schöne Autos in Spa. Gut anzusehen war speziell der Belgien Historic Cup. Mit Challanger, Camaro usw. Aber auch die Youngtimer und FHR hatten wieder sehr schöne Fahrzeuge dabei. Bei den Trainings wurde dann auch wieder viel ausprobiert. Bocki beäugte seine Kerzen kritisch, Schröder war mit Reifen am Pokern und Atze musste beim BMW die Aufhängung vom Gaspedal, nachdem er nach  MacGyver manier mit einem Kaugummi, einer Büroklammer und Haargel einen Tamagotchi gebaut hatte, reparieren.
Und das mit dem gleichen Wergzeug!
Abends gab es dann das wohlverdiente Bier. Ich hatte ne Kiste Bier mit Bügelflaschen mitgebracht und im Laufe des Abends, hatte Atze die Idee mit dem Bierflaschen schnipsen. Youtube hat dann gezeigt, wie das im Werner Film läuft und kurzerhand hatten wir die Bierflaschenschnipsweltmeisterschaft in Box 18!!! (siehe Fotos)
Vorbeischlendernde bestaunten unser geschehen und der eine oder andere wollte dann auch mal….!


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Nachdem der nächste Renntag normal verlief habe ich mich abends dann mal auf den Weg gemacht. Wenigstens eine Runde wollte ich auch mal fahren. Also BMX Rad geschnappt
Und los geht’s. Gestartet bin ich in der Senke der Eau Rouge. Ich dachte mir: "Das schwierigste zuerst!" Aber es war dann doch schlimmer als erwartet. ENDLICH die Eua Rouge hochgequält, dachte ich: Geil, jetzt geht’s nicht mehr Bergauf!" Nix da! Die lange Gerade geht auch nach oben. Jedes Mal wenn ich aufgehört habe zu treten, blieb ich sofort stehen. Einmal umgedreht sieht man sie dann auch, die Steigung. Bis in die erste Schikane zieht sich die Steigung aber dann geht’s ab. Voll Speed bis nach der schnellen Doppel links. Ab da geht’s nur bei der Kartbahn nochmal bergab. Sonst ist es recht eben, aber geil. Schade das es schon so dunkel war.

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Am Sonnatg war dann das Rennen von Andre und seinem Vater. Am Vorstart wurden noch schnell Fotos für den Sponsor gemacht, bevor es dann los ging. Ich habe mit Björn den Start vom Dach der neuen Boxengasse verfolgt. Bis zum Fahrerwechsel hatten wir ja noch Zeit, aber schon nach ein paar Runden kam Andre nicht mehr wie geplant an uns vorbei und fuhr schon  in die Box. Da haben wir unsere Beine in die Hand genommen um möglichst schnell  zur Box zu kommen. Als wir dann ausgepauert angekommen sind, konnten wir  aber nichts mehr tun. Der Motor qualmte in den Kurven sehr stark, meinte Andre, und der Fehler war nicht zu finden. Das Rennen war dann für den BMW leider schon zu Ende.
Beim Rennen der FHR habe ich dann auch viel von der Boxengasse aus zugesehen und stand meist beim Team Rüddel, die ihren Ford Escort BDA im Rennen hatten. Guckt euch mal
On- Board-Videos von denen auf Youtube an. Ist echt sehenswert. Da war da aber noch ein Schweizer den ich noch vom Nürburgring kannte. Der fuhr eine Corvette und als ich sah, dass sie Hilfe beim Tanken brauchten habe ich „kurz“ mit angepackt. Es durfte nämlich nur aus 20L Kanistern getankt werden und da Sie nur zwei hatten, haben wir das Benzin von Kunstoffkanistern umgefüllt. Gefühlt gingen da 500 Liter rein. Schon recht durstig so ein V8. Kurz vor dem Ende des Rennens, kam der an zweiter Position liegende Rüddel Escort rein. Kardanwelle schlägt. Ausfall, das ist Pech.
Dann wurde es auch für mich Zeit die Heimreise anzutreten und ich hatte wieder Zeit mir über einen eigenen Rennwagen Gedanken zu machen. Man darf gespannt sein….
Aber es wird was kommen!!!

Gruß aus der Eau Rouge,
Christian Kocher

Sonntag, 1. Juli 2012

Bilder zum Mofarennen und Bramsche

An dieser Stelle müssen wir noch einige Bilder nachliefern:

Zum einen vom Mofarennen, wo das Team den 12. Platz belegte.


Dann von Bramsche, wo Bennie Zweiter und Marcel Dritter wurde.




Und hier noch ein paar vom Oldtimer-Stützpunkt Brase in Raderhorst:





Freitag, 29. Juni 2012

Eifelrennen mit dem Eifelgeist!




Das 3. Saisonrennen der FHR Langstrecke und Youngtimer Trophy steht auf dem Plan und da unsere Kutsche noch in der Schmiede steht, biete ich mich als Helfer beim Team Sommerberg an.
Den Fiat Esel beladen, fuhr ich diesmal am Freitag  alleine zum Nürburgring. Am Brünnchen und Pflanzgarten vorbei direkt auf einen Parkplatz neben dem „Lindenhof“. Ich hatte ja mein BMX-Rad mit, das übrigens keine Tricks kann wie die Werbung versprach, aber es brachte mich schnell von meinem  Camp ins Fahrerlager. Dort angekommen habe ich Atze,  Andre und Josef  noch bei den letzten Einstellungen am BMW geholfen. Zur Belohnung gab es Nürburgring Menü für alle. Schön wieder zu Hause zu sein ;-)!


Apropo zu Hause, Abends ging es natürlich wieder in den Lindenhof wo die Ulli (Freundin von Atze) dann noch dazu kam. Wir ließen den Abend aber nicht  so lange werden, da ja Samstag Training und Rennen anstanden. Am nächsten Morgen, Teamchef Atze hatte „treffen um 6 Uhr am Auto“ angeordnet, waren dann alle pünktlich anwesend und nach einem Kaffe auch zu gebrauchen.
Es kamen auch noch Björn und ein Kumpel um zu helfen. Also Sachen gepackt und in der Boxengasse für das Training vorbereitet. Dort sahen wir dann auch einen Promi, der sich auf seinen ritt in der grauen Wanderdüne von Mercedes vorbereitete. Jochen Maas sollte den Boliden steuern. Das hatte letztes Jahr noch Klaus Ludwig übernommen. Dann drehte Andre  ein paar Trainingsrunden bis Atze ihm ein Schild raus hielt, auf dem stand „BOX“! Da fiel dem Atze ein, dass es mal einen Fahrer gab, der dies nicht verstand und sich hinterher beschwerte, „was ist denn B, null, X? Ist das n Code? Wer soll das denn verstehen?“ J J J……… Leute schickt das Arbeitsamt!?


Josef übernahm dann das Auto und drehte problemlos seine Runden. Andere dagegen waren wohl noch nicht richtig wach, so zeigten die Streckenposten am Anfang der Start und Ziel Geraden minutenlang keine Ölflagge, obwohl ein Wagen eine Ölspur über die Komplette Gerade legte. Das sind dann wohl solche Leute, die das Wort Box für einen Code halten.  Nach dem Training wurde der Wagen dann gleich fürs Rennen vorbereitet. Aber vorher  gab es noch ein paar andere Rennen zu sehen bei dem wieder Berti und Schröder mit dem 944er Porsche an den Start gingen und Dr. Henning mit dem Mustang von Bernd Hillebrands, der in der HTGT fuhr.
Bei bestem Wetter ging es dann in die Startaufstellung. Andre bereitete sich als erster vor und sollte den ersten Turn fahren. Er hatte auch einen guten Start und fuhr dann immer schnellere Rundenzeiten. Die beste war 11.11min. und damit auch die schnellste Zeit, die bis jetzt mit dem BMW  auf der Nordschleife gefahren wurde. Nach 8 Runden, was etwa die Hälfte der Renndistanz entsprach, hielt Atze wieder den Geheimcode BOX raus und wir machten uns fertig für den Boxenstopp. Alle Aufgaben wie Tanken, Öl, Scheibe usw. waren klar verteilt. Andre kommt rein, bremst spät aber genau auf der richtigen Position, alle stürzen sich auf ihre Aufgaben und erledigen sie so schnell wie noch nie und Josef kann schnell wieder raus. Geil! Alles richtig gemacht! Andre meinte, dass sei der schnellste Boxenstopp, den sie bis jetzt gemacht haben. Das Auto hatte bis dahin ja auch noch keine einzige Macke. Der Porschefahrer vom letzten Mal hatte glücklicherweise schon vor dem Rennen aufgeladen. Josef kam an die Rundenzeiten vom Andre zwar nicht ganz ran aber fuhr ein sauberes Rennen und brachte das Auto heil ins Ziel. Glücklich und zufrieden gehen wir zurück zum Camp, da stand der BMW schräg vorm Zelt und das linke Rücklichtglas war kaputt. Was war passiert? Josef hatte beim einparken nicht richtig gucken können und ist mit dem BMW gegen den Geländeboliden vom Atze gefahren. Irgendwas ist ja immer, aber solange es nur ein Rücklicht ist….. egal, jetzt  wird erst mal ne Flasche Bier getrunken. Es war ja auch ein gelungenes Rennen! Prost!


So, am Abend waren wir dann natürlich wo….?  Genau, im Lindenhof. Leider war ich der einzige aus unserem Team, der sich für Fußball interessierte. EM-Spiel mit Deutscher Beteiligung! Also habe ich mich so an einen Tisch gesetzt, dass ich immer ein Auge auf den Fernseher hatte. Nach dem Essen und ein paar Bieren bestellte Atze dann eine Runde Eifelgeist. Eine klare undifinierbare Flüssigkeit, die die meisten nach einer Riechprobe wahrscheinlich auf ihr Moped kippen würden. Aber dann erhoben wir die Gläser und Atze sprach: „Ein Geist, der durch die Eifel heizt, ist meist ein Eifelgeist“! (Atze, Lindenhof 6/2012 nachts). Kopp in Nacken…… Nachdem wir uns ein paar Eifelgeister einverleibt hatten und wir dann auch bereit für die verdiente Nachtruhe waren sagte Atze noch, dass wir morgen früh um neun in der Boxengasse beim Fahrerwechsel von einem befreundeten
Mini Fahrer helfen sollten.


Gesagt getan. Noch von Eifelgeistern träumend fuhr ich dann in die Boxengasse und traf da Atze und Andre die auch irgendwie noch nicht so fit aussahen. Beim Fahrerwechsel konnten wir allerdings nicht viel machen, außer mal nach dem Rechten zu sehen. Naja, auch gut. Der zweite Fahrer kam leider auch nicht weit und ist dann wegen Kraftstoffproblemen ausgefallen. Eifelgeist?
Da es das Rennen der HTGT war, war auch der Henning mit dem Mustang dabei. Während Nina und Kerstin an der Boxenmauer ihren Job machten, also nicht was ihr jetzt denkt, sondern Zeiten messen und ihm diese über eine Boxentafel anzuzeigen, war ich meist in der Box bei Bernd und Korben, die auch fleißig mit stoppten.Auch bei Hennings Boxenstopp  gab es nicht wirklich was zu tun. Kann ja nur ein gutes Zeichen sein, gerade wenn einem noch ein  Geist im Kopf rumschwirrt.


Nach dem Rennen haben wir dann unsere Sachen gepackt. Ich konnte aber nicht viel helfen, da jeder sein eigenes System hatte seine Sachen wie beim Spiel TETRIS in sein Fahrzeug zu laden. So ging ich dann um Berti noch bei seinem Auftritt zu beobachten. Er fuhr ein sauberes Rennen und der Porsche lief ohne Probleme bis ins Ziel. Dann konnte ich doch noch etwas beim Zeltabbau helfen und als wir dann beim „Kamp der Zwerg“ die Reste weggegrillt hatten fuhren die meisten auch schon Richtung Heimat. Nur Andre und ich konnten uns noch nicht vom Nürburgring trennen und schnüffelten in den Boxen bei den Prototypen  rum. Als die dann ihre ersten Runden gedreht
hatten, sind wir dann auch aufgebrochen. Irgendwann muss man ja mal los. Gerade 5 km gefahren kam ich wieder am Brünnchen vorbei ….. ach, ein bißchen Zeit ist noch für eine kleine Dosis Nordschleife. Da war ganz schön was los, obwohl nur Touristen auf der Strecke unterwegs waren. Nach einer Stunde etwa musste ich mich schon fast zwingen, aber dann ging es nach Hause und ich war pünktlich zur Formel 1 zu Hause. „Tja, der Eifelgeist bindet  einen an die Eifel meist“ … oda so!

Christian Kocher

Dienstag, 29. Mai 2012

Nürburgring 24 h Rennen, nur dabei statt mittendrin




Eigentlich war es geplant mit Wolfgangs Capri RS 2600 beim 24h Klassik Rennen teilzunehmen. Leider ist der Capri noch nicht fertig geworden und so konnten wir nur zusehen, wie sich ein volles Fahrerfeld aus der Youngtimer Trophy und der FHR mit 210 Fahrzeugen 3 Stunden lang ein heißes Rennen liefert.
Aber ganz verpassen wollten wir es auch nicht und so bin ich mit Wilhelm am Donnerstag an den Ring gefahren. Schließlich gibt es an so einem Wochenende jede Menge Motorsport zu sehen (erleben). Am Ring angekommen trafen wir gleich Wolfgang der uns einen guten Campingplatz organisiert hatte und gingen gleich ins Historische Fahrerlager um bei den Sommerbergrs mal Hallo zu sagen. Denn die hatten es geschafft in einem halben Jahr ein komplett neues Auto aufzubauen (Wer den Bericht gelesen und die Bilder vom letzten Rennen gesehen hat, weiß warum ein neuer her musste). Atze, der Schrauber von Andre S. hatte auch noch einen MG im selben Rennen zu betreuen, aber dazu später mehr.

 Mehr Bilder könnt ihr hier ansehen!

Während Atze und Andre den Wagen fürs Rennen vorbereiten gehen Wilhelm und ich durchs Fahrerlager und gucken uns die schönen Rennwagen an. Besonders die Escort 1 haben es uns angetan. Denn die ersten Gedanken für den Bau eines eigenen Rennwagens gehen uns durch den Kopf und wir diskutieren wie wir  es am besten anstellen können.
Nachdem wir dann  auch ein paar Rennen vom Rahmenprogramm gesehen haben,  kommen die Klassiker. Ich biete mich bei Atze noch als Helfer in der Box an und bekam einen Verantwortungsvollen Job. Ich war die Frontscheibenreinigungsfachkraft bei beiden Autos!!!
Dann ging es erst in die Startaufstellung wo wir meist beim BMW E12 standen, bei dem Andre diesmal den Start fahren sollte.  Die erste Stunde vom Rennen  guckten wir uns  von der Mercedes Tribüne an und gingen dann in die Box um bei den geplanten Stopps zu helfen. Während wir gerade auf den Weg zu unserer Mission waren, riefen Marco und David an, denen ich ihre Karten bringen sollte. Das war  nu Pech. Jetzt mussten wir erst helfen.  Wilhelm übernahm in der Zeit meinen alten
Job als Digitaler Momentfesthalter und machte ein paar Bilder von den Boxenstopps. Ich schnappte mir Lappen und Reiniger und wartete auf weitere Befehle von Atze. Der BMW sollte zuerst rein kommen. Noch 6 Min…. noch 3 ……. noch eine Minute. Der BMW kommt, die Helfer stürzen sich wie Ameisen auf das Auto, jeder macht seinen Job und die Fahrer wechseln die Plätze. Alles klappt super und der BMW nimmt das Rennen wieder auf. Geil!!! So macht es Spaß!!!

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Als nächstes kommt der MG. Noch 6 Min…. noch 3 …… noch eine Minute. Achtung er kommt gleich  ….  Alle sind hochkonzentriert wie beim ersten Mal, dann………Er fährt vorbei!!!! Was?! Das gibt’s doch nicht! Leute schickt das Arbeitsamt….?!  Also noch eine Runde warten und die dauert fast 13 Minuten. Aber dann kam  auch er rein und wurde so schnell  wie der BMW abgefertigt. Dann verließen Wilhelm und ich die Box und ich holte die beiden Bramscher rein. Als wir dann den Rest
des Rennens von der NGK Tribüne aus beobachteten, fiel uns auf das der BMW nicht mehr dabei war. Im Fahrerlager sahen wir dann den Ausfallgrund. Der Porschefahrer der letztes Jahr den Unfall mit verursachte war auch für die Beule in der Front und dem Ausfallgrund, nämlich eine gebrochene Felge und krumme Spurstange, verantwortlich. Aufgemerkt bei der Hobbywahl! Was man nicht kann, sollte man lassen. „Fahren“ kann man eben nicht kaufen!

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Dann sind wir noch schnell im ADAC Zelt was essen gegangen (dank des  SC-Neuenknick hatten wir Karten dafür) um dann die  Driftchallange in die Dunlopp-Kurve zu sehen. Danach,  am Ende eines Motorsporttages am Nürburgring macht man was? Genau, Mann geht in den Lindenhof! Den anderen hatte ich gesagt, kein Problem,  zum Hof müssen wir ca 1,5 ca laufen. Von Bergauf und Nieselregen hatte ich nix gesagt und so wurde nach ein paar Metern schon gejammert. Ist es noch weit, sind wir bald da…? Was haben die erwartet? Wir sind in der Eifel! Ze.
Die Sommerbergs und MG-Fahrer waren auch schon dort. Da waren wir dann in einer gemütlichen Runde bei Schnitzel und Kölsch! Wie sich der MG Fahrer Horst dann am späten Abend von uns verabschiedet hat erzähl ich vielleicht ein anderes Mal. Er mag wohl keine Fords, aber lustig fanden wir das trotzdem.

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Am nächsten Tag Haben wir dann schön beim Frühstück im ADAC Zelt ein paar Rennen geguckt und uns  dann langsam auf das Große Rennen vorbereitet. Nachdem wir noch in der Startaufstellung waren, konnten wir dann leider nicht mehr auf die Haupttribünen. War schon alles voll. Also schnell noch nen Nürburgringmenü erworben und dann auf der Wiese vor der NGK Schikane den Start geguckt. Wilhelm hatte einen kleinen TV mit, so konnten wir auch die dramatischen Szenen
Reifenplatzer, Unfall usw sehen. Abends haben wir dann beschlossen mit dem Bus an ein paar andere Stellen wie Brünchen, Pflanzgarten und Schwalbenschwanz bringen zu lassen. Leider erwischten wir die falsche Linie und so fuhren wir genau auf die andere Seite. Breitscheid! Ist mir noch gut bekannt von der Aktion mit Midos Porsche J. Nachdem wir dann an einer Bierbude die Niederlage der Bayern gesehen hatten und einiges vom Rennen, sind wir erstmal mit dem Bus zurück zum DSK-Zelt in der Duloppkehre. Hier treffen sich beide Buslinien und nach einem kurzen Snack ging es dann im richtigen Bus Richtung Brünnchen wo wir Andre und Co treffen wollten. Die beiden Bramscher hatten dazu allerdings keine Lust und blieben im DSK Zelt. Am Brünchen hat man dann aber einen Superblick auf die Strecke und sieht wie die Teilnehmer, als wäre es Taghell, ins Brünchen ein und wieder raus fahren. Echt voll geil!!! Wir sind dann noch an der Strecke entlang zum Pflanzgarten gegangen. Jeder der das auch mal machen will sollte eine Taschenlampe mitnehmen um durch das mit leeren Flaschen übersäte, unwegsame dunkle  Gelände zu kommen. Vom Pflanzgarten ging es dann mit dem Bus zurück Richtung Fahrerlager von wo wir das Rennen noch  ein wenig beobachteten. Irgendwann war ich dann alleine, genoss die Zeit und ging noch einmal hinter den Boxen lang wo doch allerhand los war um halb sechs morgens.

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Pünktlich zum Regenbeginn um 6.15 Uhr war ich dann aber auch  im Bett um dann nur 4 Stunden später wieder aufzustehen. Nach Frühstück und Rennen gucken sind wir dann noch shoppen gegangen und haben dann den hochdramatischen Zieleinlauf von der Haupttribüne aus verfolgt. Gänsehaut pur!!!! Wer es im TV gesehen hat,  weiß was abging!
So ging mal wieder ein sehr schönes Wochenende zu Ende und wir traten die Heimreise an und hatten dann genug Zeit um „Pläne“  zu schmieden.

Eins steht mal fest, irgendwann muss ich die Grüne Hölle auch einmal im 24h Rennen bezwingen!

Packen wir es an!

Christian Kocher


Samstag, 28. April 2012

Christian sagt, wies in Hockenheim war


Hockenheim 2012 - 20.-22.04.2012

Unser Capri ist zwar noch nicht fertig aber auf die RennAtmosphäre wollen wir trotzdem nicht verzichten. 

Mit wir meine ich Bernd Hillebrands, dessen neuer Mustang auch noch in der Reifungsphase ist und der sein letztjähriges Auto an seinen Cousin Henning vermietet hat.
So kommen wir mit meinem Ducato als Servicefahrzeug direkt ins Fahrerlager von Hockenheim und können uns direkt hinter der Box plazieren. Benzin liegt in der Luft, „Ach, wie schön“! 
Viel zu tun gibt es aber nicht, da Henning es in seinem ersten Rennen noch langsam angehen läßt und sich selbst im Training  noch als „Blümchenpflücker“ bezeichnet. Ergebnis egal - Hauptsache nix kaputt machen.


Ganz anders läuft es bei einem anderen Team.... 
Genau! Team Stewart, in dem kein geringerer als „Rod Stewart“ himself den Winter über seinen schönen 2002 nicht nur geputzt sondern auch die Technik gründlich überarbeitet hat. Leider war der Spaß  im Training schon zu Ende. Bei der Einfahrt ins Motodrom ging plötzlich der Öldruck weg. Bocki hat sofort den Motor abgeschaltet und sich ausrollen lassen, und das direkt vor unseren Augen! Die Streckenposten schleppten ihn danach  aber nur von der Strecke und so durfte das Team  den "Grünen" durch das komplette Fahrerlager schieben. Mit drei Mann!!! 
Wohl kein ADAC Plus Mitglied was?! 
Ich war zu der Zeit aber schon woanders unterwegs so wurde mir das erspart. Glück gehabt!!!
Nach einer Gründlichen Fehlersuche wurden Teile vom Kolben in der Ölwanne gefunden, die sich vom Kolbenhemd gelöst hatten. Wie auch immer….? So war das Wochenrnde für Bocki leider schon gelaufen.


Besser lief es da für Henning, der es im Rennen von außen betrachtet nicht sehr eilig hatte aber zuerst mit einer nassen und dann abtrocknenden Fahrbahn zu tun hatte.
Und das beim ersten Rennen. So wurde er gleich ins „kalte Wasser“ geschubst und kennt schon mal beide Streckenzustände. Er brachte den Boliden dann sicher ins Ziel, was ja auch erst mal das wichtigste war. Ihm und seiner Frau Nina hat es zudem auch noch viel Spaß gemacht, denn sie waren immer gut gelaunt und so jagte eine Blödelei die Nächste. „Mobbing“ gibt es halt auch auf der Rennstrecke ;-).
So wurde es nie langweilig in der Box bei Nina,  Henning und Bernd, der sich in dem Ducato ein kleines „Rennbüro“ eingerichtet hatte und Henning anhand des aufgezeichnetem Onboard Videos ein paar Tipps gab. Samstag  Abend war Henning dann mit seinem Programm durch und machte sich für die weite Rückreise nach Bad Nenndorf fertig.


Ich gesellte mich dann  zu „Rod“ und seiner Gang. Da nicht mehr gefahren werden konnte, musste ja getrunken werden. Ist ja auch eine Art von Spritverbrennung! Die "Shnapsfahrt" verlief mit Ausnahme einiger Elektronikprobleme ohne größe Zwischenfälle und so sollte es früh ins Bett gehen, dachte ich zuerst. Aber auf dem Weg zu unserem Camp war bei Gellings, dem
Rennklamottenhändler,  noch Licht. Nach ein paar weiteren Bieren ist es dann doch schon ganz schön Spät geworden. Tja, so ist das halt wenn man überall „normale“  Leute trifft.

Am Sonntag haben wir uns dann noch die wichtigsten Rennen angesehen und sind zeitig losgefahren, da Bernd  in Frankfurt noch nen Dodge Ram probefahren wollte und wir die Freitags abgeholten Capri Räder wieder zu Wolfgang bringen wollten. Wir hatten bei den 3tlg. BBS Rädern sämtliche Schrauben getauscht.
So zog sich die Heimfahrt doch schon etwas hin.
Aber dank Bernd, der die Woche über nur seine Katzen zum Reden hat, hatte etliche Geschichten auf Lager und so wurde die Fahrt nie langweilig.


Alles in allen war es ein  cooles Wochenende, wenn das Wetter auch mit Regen, Sonne, Regen, Sonne, usw nicht optimal war sind es doch die tollen Leute, die alles wieder rausreißen.
Ich freue mich schon auf die nächsten Rennen, mit tollen Leuten, „Mobbing“ und allen was dazu gehört. Nen Rennwagen z.B.

Bis dahin

Christian Kocher


Samstag, 25. Februar 2012

Die 24h von Hibben

Hibben 24 Stunden auf der Nordschleife auf Playstation 3 und GT5  



Vor zweieinhalb Jahren hatten wir die Idee ein 24h  Rennen  mit mehreren PS2 zu veranstalten und den Nürburgring zu bezwingen. Nachdem immer wieder Anfragen kamen, wann es denn endlich sei, habe ich einfach mal einen Termin festgelegt.  Das letzte Februar Wochenende 2012!
Nach Absprache mit Olli H., der seinen 40. Geburtstag  am Sonntag desselben Wochenende feiert, aber  nur einen Frühschoppen plant, war alles klar.
Wir fahren von Freitag auf Samstag! Start sollte um 18 Uhr sein.

Aber wie schon erwähnt war die Idee schon etwas älter und die meisten hatten schon auf eine PS3 umgesattelt. Macht ja nix! Man kann sich der Zukunft ja nicht erwehren, und so fingen wir an, eine Woche vor dem Rennen bei Wilhelm im Partyraum das Motodrom aufzubauen. Auf der PS3 haben wir sogar den Vorteil, die Original Strecke zu fahren, also GP-Kurs mit Nordschleife. Der Aufbau gestaltete sich allerdings etwas schwierig. Wir hatten anfangs nicht sofort alle Geräte zur Verfügung. Für das Rennen werden : 4 x TV, 4 x  PS 3 mit dem Spiel GT 5 und 4 Rennsitze mit Lenkrad benötigt. Dank FHR Kollege Bernd Hillebrand, der uns seinen Sitz zur Verfügung stellte, waren die zuerst komplett. PS 3 gibt es ja genug, nur wollten wir mit dem BMW M3 GTR Race Car 01 fahren. Den bekommt man aber nicht einfach so, wie auf der PS2  und somit hatten wir nicht genug Fahrzeuge für das Rennen. Da  nahmen wir erst mal die zwei die wir hatten um die Trainings-und Qualifikationszeiten zu fahren.


Fast alle Fahrer kamen in der Woche zum Training und brannten eine Zeit in den Ring. Als mein Bruder Benni dann Mittwochs erstmals eine Probefahrt auf dem Ring gemacht hat, sagte er „ trag mich mal mit ein!“ Super, denn bis dahin waren wir bloß 19 Fahrer und sind  jetzt vollzählig.
Fünf Fahrer in jedem Team schien uns beim ersten Rennen die ideale Besetzung zu sein. Unser Timpi, der nur Samstagnachmittag Zeit hatte, bekam eine Wildcart und sollte dann für einen einspringen der mittags weg musste. Schließlich  ist er der einzige von uns der schon mehrmals beim echten 24h Rennen mitfuhr. Nach und nach bekamen wir dann auch die restlichen Geräte und sogar noch mehr als geplant war. So kam Veranstaltungstechniker Sebastian Schmitz spontan vorbei und brachte Lautsprecher, Mischpult und Kopfhörer mit. So hat jeder Fahrer seinen eigenen Sound direkt am Ohr und kann sich auf seine Mission konzentrieren. Die Zuschauer bekamen  Musik oder auch  Motorensound direkt vom Mischpult geliefert. Super Einsatz, Danke dafür!
Das alles schien aber nicht genug, da brachte unser Lübke noch eine fünfte PS 3 mit. Da wir ja nur Online gemeinsam in einem Rennen fahren konnten, hat er die nur zum Beobachten genutzt und so hatten wir einen Zeitenmonitor. Also wenn die beim richtigen 24h Rennen mal Probleme mit der Technik haben, dann können die uns fragen!

Dann habe ich die Teams nach den Qualifikationszeiten eingeteilt. Die ersten 8 Fahrer in Team 1,2,3,4,1,2,3,4 und die letzten in der Liste von unten angefangen 1,2,3,4,1,2,3,4. So sind die Teams etwa gleichstark eingeteilt dachte ich. Da waren dann noch zwei Fahrer mit gefahrener Zeit und zwei ohne.

Nach kurzer Überlegung  wer, wie, wohin haben wir uns dazu entschlossen die Zündreinfolge eines Granada 4 Zylinders soll dies entscheiden.
Die ist  1,3,4,2!
Feddich!!!!
So, nu kann das Rennen losgehen.
Gentelman, Start your engine!

Da die ersten Stunden ja die spannendsten sind, haben wir uns dazu entschlossen, dass jeder Fahrer erst nur eine Stunde fahren sollte und das der Reihe nach.
Also die schnellsten zuerst usw. Hat soweit auch gut funktioniert - außer in Team 4. Da fehlten die ersten beiden Fahrer und so wurde der Kristian ins „kalte Wasser“ geschubst und musste als erstes ran. War aber kein Problem für ihn. Pünktlich um 18.07 Uhr haben wir das Rennen gestartet, das erste 24h Rennen von Hibben!
Als erstes  setzte sich Team 2 an die Spitze. Sebi war gleich so extrem schnell unterwegs, dass niemand richtig gegen halten konnte. Auch in den folgenden Stunden war es schwer den Vorsprung wett zu machen, aber hin und wieder klappte es.
Zu späterer Stunde wurde es im Motodrom dann immer leerer, da  einige versuchten etwas  zu schlafen. Einer verabschiedete sich sogar mit den Worten “ich komm wieder wenn ich ausgeschlafen habe“!
Hallo!? Das ist doch kein Urlaub hier, sondern ein Rennen wo Teamgeist gefragt ist. Aber das war auch nur einer. Alle anderen haben sich mit ihren Teamkollegen abgesprochen und sich so ihren Schlaf eingeteilt.
In der Nacht gab es dann den ersten Technischen Defekt. Das Lenkrad von Team 1 verweigerte plötzlich den Dienst. Da aber ein paar Nimmersatt in einem Nebenraum noch eine komplette Trainingsstation aufgebaut hatten, konnte das Lenkrad schnell durch dieses ersetzt werden. Dies alles geschah während meiner kurzen Schlafphase und als ich dann morgens um 4 Uhr das neue Lenkrad übernahm, waren wir irgendwie auf Platz 1 vorgerückt und sollten den  auch erst mal nicht mehr abgeben.
Was aber noch zu einem Problem wurde war die Zeit, da wir ja online unterwegs waren. Von der netten Telekom wird man ja nach 24h kurz aus dem Netz geworfen.
Also haben wir uns dazu entschieden erst ein Rennen über 90 Runden zu fahren, und dann kurz den Rooter einmal aus/an, und ein zweites Rennen über die restliche Distanz zu fahren um unsere 24h voll zu bekommen. Das waren dann nochmal 72 Runden. Das erste Rennen ging 13h 38 Min und es gab für das Gewinnerteam über 4.000.000 Credits und das Level wurde von 24 auf 28 erhöht. Das hat sich für den Playstation Besitzer schon gelohnt! Genau wie das über 5 Stündige Update das wir eine Woche vorher machen mussten um die Playstation überhaupt auf den aktuellen Stand zu bringen.
Nach dem Neustart des 2. Rennens lief dann alles ohne Probleme. Pünktlich gab es dann auch von Waltraut und Maarit das Frühstück. Vielen Dank nochmal dafür!

Bei einem Team waren Zeitweise nur zwei Fahrer vor Ort und als wir fragten, ob wir mal mit ein springen sollten, sagten die nur „das kriegen wir schon hin“! Das ist mal Sportsgeist!!!




Gegen Mittag hatten sich die meisten dann auch wieder eingefunden und auch die, die noch nicht viel gefahren hatten. Dafür mussten die jetzt  mehr ran. Denn jeder Fahrer sollte während des gesamten Rennens mindestens 4 Stunden gefahren sein. Mittlerweile waren alle so geübt, dass fast nur noch spitzen Zeiten gefahren wurden und so ging die Jagd auf die Bestzeit los. Am Ende gab es dann folgende Bestzeiten in den Teams:

Team 1     8,06
Team 2     8,09
Team 4     8,10
Team 3     8,16

Wahnsinn wie dicht die Teams auf dieser Tabelle zusammen liegen. Zwischen erstem und letztem nur 10 sec. Das ist schon sensationell!!!!
Der Nachmittag verlief auch ohne Probleme und so konnten wir dann ca. um halb sieben, nachdem das führende Team in der letzten Runde die anderen eingesammelt hatte, gemeinsam nach 24 Stunden und 19 Minuten Gesamtfahrzeit, die Ziellinie überqueren!!! In der Hoffnung wieder einen hohen Geldgewinn zu bekommen quitierte die PS 3 dann mit einem schwarzen Bild. Absturz nach Zieleinlauf!
War dann  wohl doch  zu viel Input in so kurzer Zeit für die PS.

Auch bei der anschließenden Siegerehrung haben wir keine Kosten und Mühen gescheut und so wurde sie vom einzig waren „DUFFMAN“ Sebi durchgeführt, so wurden alle Fahrer  und Teams für die großartige Leistung gewürdigt  und  dem Siegerteam einen Wanderpokal überreichte.
 „ohu yeeaaa!“

Alles in allem war die Veranstaltung ein super Erfolg und wird auf jeden Fall fortgesetzt. Außer den Teilnehmern vom ersten Rennen, haben sich noch ein paar andere schon mal vormerken lassen.
Da werden wir das nächste Mal wohl mit 5 Teams an den Start gehen. Und dann vielleicht sogar mit dem BMW?!

Vielen Dank nochmal an die Familie Hamann das wir über eine Woche den Partyraum als Motodrom nutzen durften, an alle Helfer, die das Rennen mitorganisiert haben  und auch an alle
Teilnehmer, die sich sehr gut benommen und durchgehalten haben!!!

„Endlich normale Leute“!!!
Bis zum nächsten Event!!!


Mit motorsportlichen Gruß
Christian Kocher

[ck]



Qualifikationszeiten:

Toffi                    8,36848
Sebi                     8,46915
Dökel                  8,51106
S. Gosewehr        8,56882
C.Kocher             9,00203
Lattek                  9,03738
Simson                 9,07971
Mampfred             9,2409
Baroni                  9,28
Simon                  ohne Zeit
Tussy                   ohne Zeit
Dodo                   9,40882
Kristian                9,48615
Hohnstädt            9,57910
Schnodda             10,04606
Benni                   10,10690
Meyer mit „Y“       10,12
Marco U.              10,22197
Wilhelm               10,37181
Lübke                   10,55

        Wildcart Fahrer Timpi    9,08



Gesamtergebniss  nach 24h19m

Platz   Team 1   mit  162  gefahrenen Runden
Platz   Team 2   mit  160  gefahrenen Runden
Platz   Team 4   mit  156  gefahrenen Runden
Platz   Team 3   mit  154  gefahrenen Runden


Team 1

Toffi
C.Kocher
B.Kocher
Lübke
Baroni


Team 2

Sebi
Lattek
Schnodda
Wilhelm
Dodo



Team3

Dökel
Simson
Hohnstädt
Marco Uphoff
Simon  



Team 4

Gosewehr
Mampfred
Kristian
Meyer mit “Y”
Tussy







Samstag, 14. Januar 2012

Quer As Folks—Historic Ice Trophy 2012






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Altenmarkt-Zauchensee / Österreich Historic Ice Trophy - DOXA 6 Stunden von Altenmarkt

Altenmarkt. Die Historic Ice Trophy 2012 im österreichischen Altenmarkt lockte 2012 wieder Fahrer aus sieben Nationen mit ihren historischen Fahrzeugen auf die längste Naturrennstrecke Österreichs.

„Spinnts, ihr?! Da fahren Rennautos!“ Die Stimme des Streckensprechers überschlägt sich fast, als er zwei Langläufer auf der Strecke entdeckt. Schon sprinten drei Streckenposten auf die verdutzten Wintersportler zu und ziehen sie hektisch von der Rennbahn. Nur Sekunden später prescht ein BMW 2002ti an ihnen vorbei und nebelt sie in einer Gischt aus Schnee und Eis ein. Willkommen bei der Historic Ice Trophy in Österreich. Auf einem über zwei Kilometer langen Rundkurs, der auf einer Wiese am Rande der Ortschaft Altenmarkt entstanden ist, kämpfen in diesem Jahr 52 Teams in historischen Fahrzeugen um Rundenzeiten und Positionen. 

Schon driften ein Porsche 944 von 1982 und ein VW Käfer 1303 von 1972 über die bis zu zehn Meter breite Bahn. Obwohl es weder um Punkte, noch um eine Siegprämie geht, schenken sich die Fahrer keinen Millimeter. Es erscheint schon etwas befremdlich, die schönen Old- und Youngtimer über eine Eispiste rasen zu sehen. Bei vielen Modellen handelt es sich schließlich um echte Wertanlagen. “Sein Auto im Winter auf Eis und Schnee am Limit zu bewegen, hat für jeden, der Motorsport im Blut hat, einen besonderen Reiz.“, versucht Peter Trippacher, Pilot des 944, aufzuklären. Als auf der Zielgeraden ein Porsche 911 Turbo nach dem aufgehäuften Sprunghügel mit lauten Knall auf das Eis aufschlägt, fügt Trippacher hinzu: “Und es macht wirklich Fun!“ 




Seit 2004 wird die Historic Ice Trophy sozusagen als „Angrillen“ für die Motorsportsaison am zweiten Wochenende im Januar veranstaltet. “Wir wollten ein Eisrennen schaffen, bei dem keine historischen Fahrzeuge durch Salz beschädigt werden und der Fahrspaß im Vordergrund steht“, gibt der Rennleiter Christian Weitgasser an. Ein British Leyland Mini Clubman fegt am Starthäuschen vorbei. Aus dem offenen Innenraum Johlen die Piloten den Zuschauern zu. „Ich glaub, das ist uns gelungen!“, freut sich Weitgasser.
In fünf unabhängigen Wettbewerben können sich Profis wie Amateure auf der längsten Naturrennstrecke Österreichs messen. Als besonderes Highlight wurde in diesem Jahr erstmals die DOXA 6-Stunden von Altenmarkt ausgefahren. Aber nicht nur den Teams, die unter anderem aus Deutschland, Belgien, Ungarn und Italien angereist sind, auch den Zuschauern hat die Veranstaltung einiges zu bieten. Sie müssen sich eigene Tribünen in die meterhohen Schneewälle rechts und links des Rundkurses graben, um das Renngeschehen verfolgen zu können. Trotz Kälte und Schneetreiben sind die spektakulären Drifts und Sprünge, die die mindestens 20 Jahre alten Wagen von Alfa Romeo bis Trabant auf die Strecke zaubern, ein Publikumsmagnet. Selbst die beiden Langläufer stehen noch auf der richtigen Seite der Absperrung, halten Glühwein in der Hand, und lassen sich von einem Ford Escort ein weiteres Mal in eine Schneewolke einhüllen.
[ab]