Donnerstag, 27. September 2012

17. - 19. August Zolder Race Festival

Hier einige Bilder und ein Video:







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Donnerstag, 2. August 2012

Spa 2012 - Urlaub an der Frittenbude



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Da der Capri immer noch nicht rollt, sattel ich meinen „weißen Riesen“ und fahre Donnerstags alleine nach Spa um dort die zu unterstützen, die die Eau Rouge im Renntempo bezwingen wollen. Neben selbiger mein Nest geparkt, mache ich mich mit meinem BMX Rad auf in die Box. Erst mal allen bekannten Hallo sagen. Der Weg dorthin war dank eines alten Tunnels (Atze meint der ist noch nach Anhang-K) recht kurz. Atze und die Sommerbergs hatten eine Box in der Alten Boxengasse angemietet und der Grill war auch schon am rauchen.  Da gab es gleich was auf die Gabel und nen Bier a`la Atze („Christian, willste nen Bier? Ich werfe es dir zu!“, „Klar“) Die Flasche kam dann wie angekündigt per Luftpost, auch offen, aber mit nem Salto hatte ich nicht gerechnet. Ich konnte die halb volle Flasche fangen, aber der Rest verteilte sich -unter anderem- auf meinen Klamotten. A la Atze halt. Dann erfuhr ich, dass ich über den alten Kurs angereist war: Der Kurs von Spa war mal 14 km lang und ging durchs Dorf, direkt an den Häusern vorbei. Ne kleine Nordschleife also, geil!!!
Abends bin ich dann zu Bocki, Schröti und Co gegangen, denn etwas besonderes stand an. VHS Videos von Bertis Rennen im 86 C Polo-Cup aus den 80er. Manche müssen wahrscheinlich erst mal googeln was VHS überhaupt ist, aber cool war das schon. Berti mit Vollbart und versteinerter Miene obwohl er ganz oben auf dem Treppchen stand. Natürlich gab es auch Bier, aber dieses Mal nicht auf die Klamotten. Atze und Andre kamen später auch noch dazu, aber wir ließen die Nacht nicht zu lang werden, da ja einige am nächsten Tag fahren wollten. Die Nächte in Spa waren übrigens sehr kalt, so, dass man seinen Atem sehen konnte. Wie im Winter halt, nur wir hatten Juli!!!


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Am nächsten Tag habe ich mir dann die Trainings und Fahrzeuge im Fahrerlager angesehen. Anhand der Fotos auch zu erkennen, dass ich fast nie Still stand. Was man in Spa unbedingt probieren muß das sind die Pommes. Sau teuer, die Saucen bestehen aus mindestens 500% Fett aber lecker sind sie!!!!
Wie immer waren sehr viel und schöne Autos in Spa. Gut anzusehen war speziell der Belgien Historic Cup. Mit Challanger, Camaro usw. Aber auch die Youngtimer und FHR hatten wieder sehr schöne Fahrzeuge dabei. Bei den Trainings wurde dann auch wieder viel ausprobiert. Bocki beäugte seine Kerzen kritisch, Schröder war mit Reifen am Pokern und Atze musste beim BMW die Aufhängung vom Gaspedal, nachdem er nach  MacGyver manier mit einem Kaugummi, einer Büroklammer und Haargel einen Tamagotchi gebaut hatte, reparieren.
Und das mit dem gleichen Wergzeug!
Abends gab es dann das wohlverdiente Bier. Ich hatte ne Kiste Bier mit Bügelflaschen mitgebracht und im Laufe des Abends, hatte Atze die Idee mit dem Bierflaschen schnipsen. Youtube hat dann gezeigt, wie das im Werner Film läuft und kurzerhand hatten wir die Bierflaschenschnipsweltmeisterschaft in Box 18!!! (siehe Fotos)
Vorbeischlendernde bestaunten unser geschehen und der eine oder andere wollte dann auch mal….!


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Nachdem der nächste Renntag normal verlief habe ich mich abends dann mal auf den Weg gemacht. Wenigstens eine Runde wollte ich auch mal fahren. Also BMX Rad geschnappt
Und los geht’s. Gestartet bin ich in der Senke der Eau Rouge. Ich dachte mir: "Das schwierigste zuerst!" Aber es war dann doch schlimmer als erwartet. ENDLICH die Eua Rouge hochgequält, dachte ich: Geil, jetzt geht’s nicht mehr Bergauf!" Nix da! Die lange Gerade geht auch nach oben. Jedes Mal wenn ich aufgehört habe zu treten, blieb ich sofort stehen. Einmal umgedreht sieht man sie dann auch, die Steigung. Bis in die erste Schikane zieht sich die Steigung aber dann geht’s ab. Voll Speed bis nach der schnellen Doppel links. Ab da geht’s nur bei der Kartbahn nochmal bergab. Sonst ist es recht eben, aber geil. Schade das es schon so dunkel war.

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Am Sonnatg war dann das Rennen von Andre und seinem Vater. Am Vorstart wurden noch schnell Fotos für den Sponsor gemacht, bevor es dann los ging. Ich habe mit Björn den Start vom Dach der neuen Boxengasse verfolgt. Bis zum Fahrerwechsel hatten wir ja noch Zeit, aber schon nach ein paar Runden kam Andre nicht mehr wie geplant an uns vorbei und fuhr schon  in die Box. Da haben wir unsere Beine in die Hand genommen um möglichst schnell  zur Box zu kommen. Als wir dann ausgepauert angekommen sind, konnten wir  aber nichts mehr tun. Der Motor qualmte in den Kurven sehr stark, meinte Andre, und der Fehler war nicht zu finden. Das Rennen war dann für den BMW leider schon zu Ende.
Beim Rennen der FHR habe ich dann auch viel von der Boxengasse aus zugesehen und stand meist beim Team Rüddel, die ihren Ford Escort BDA im Rennen hatten. Guckt euch mal
On- Board-Videos von denen auf Youtube an. Ist echt sehenswert. Da war da aber noch ein Schweizer den ich noch vom Nürburgring kannte. Der fuhr eine Corvette und als ich sah, dass sie Hilfe beim Tanken brauchten habe ich „kurz“ mit angepackt. Es durfte nämlich nur aus 20L Kanistern getankt werden und da Sie nur zwei hatten, haben wir das Benzin von Kunstoffkanistern umgefüllt. Gefühlt gingen da 500 Liter rein. Schon recht durstig so ein V8. Kurz vor dem Ende des Rennens, kam der an zweiter Position liegende Rüddel Escort rein. Kardanwelle schlägt. Ausfall, das ist Pech.
Dann wurde es auch für mich Zeit die Heimreise anzutreten und ich hatte wieder Zeit mir über einen eigenen Rennwagen Gedanken zu machen. Man darf gespannt sein….
Aber es wird was kommen!!!

Gruß aus der Eau Rouge,
Christian Kocher

Sonntag, 1. Juli 2012

Bilder zum Mofarennen und Bramsche

An dieser Stelle müssen wir noch einige Bilder nachliefern:

Zum einen vom Mofarennen, wo das Team den 12. Platz belegte.


Dann von Bramsche, wo Bennie Zweiter und Marcel Dritter wurde.




Und hier noch ein paar vom Oldtimer-Stützpunkt Brase in Raderhorst:





Freitag, 29. Juni 2012

Eifelrennen mit dem Eifelgeist!




Das 3. Saisonrennen der FHR Langstrecke und Youngtimer Trophy steht auf dem Plan und da unsere Kutsche noch in der Schmiede steht, biete ich mich als Helfer beim Team Sommerberg an.
Den Fiat Esel beladen, fuhr ich diesmal am Freitag  alleine zum Nürburgring. Am Brünnchen und Pflanzgarten vorbei direkt auf einen Parkplatz neben dem „Lindenhof“. Ich hatte ja mein BMX-Rad mit, das übrigens keine Tricks kann wie die Werbung versprach, aber es brachte mich schnell von meinem  Camp ins Fahrerlager. Dort angekommen habe ich Atze,  Andre und Josef  noch bei den letzten Einstellungen am BMW geholfen. Zur Belohnung gab es Nürburgring Menü für alle. Schön wieder zu Hause zu sein ;-)!


Apropo zu Hause, Abends ging es natürlich wieder in den Lindenhof wo die Ulli (Freundin von Atze) dann noch dazu kam. Wir ließen den Abend aber nicht  so lange werden, da ja Samstag Training und Rennen anstanden. Am nächsten Morgen, Teamchef Atze hatte „treffen um 6 Uhr am Auto“ angeordnet, waren dann alle pünktlich anwesend und nach einem Kaffe auch zu gebrauchen.
Es kamen auch noch Björn und ein Kumpel um zu helfen. Also Sachen gepackt und in der Boxengasse für das Training vorbereitet. Dort sahen wir dann auch einen Promi, der sich auf seinen ritt in der grauen Wanderdüne von Mercedes vorbereitete. Jochen Maas sollte den Boliden steuern. Das hatte letztes Jahr noch Klaus Ludwig übernommen. Dann drehte Andre  ein paar Trainingsrunden bis Atze ihm ein Schild raus hielt, auf dem stand „BOX“! Da fiel dem Atze ein, dass es mal einen Fahrer gab, der dies nicht verstand und sich hinterher beschwerte, „was ist denn B, null, X? Ist das n Code? Wer soll das denn verstehen?“ J J J……… Leute schickt das Arbeitsamt!?


Josef übernahm dann das Auto und drehte problemlos seine Runden. Andere dagegen waren wohl noch nicht richtig wach, so zeigten die Streckenposten am Anfang der Start und Ziel Geraden minutenlang keine Ölflagge, obwohl ein Wagen eine Ölspur über die Komplette Gerade legte. Das sind dann wohl solche Leute, die das Wort Box für einen Code halten.  Nach dem Training wurde der Wagen dann gleich fürs Rennen vorbereitet. Aber vorher  gab es noch ein paar andere Rennen zu sehen bei dem wieder Berti und Schröder mit dem 944er Porsche an den Start gingen und Dr. Henning mit dem Mustang von Bernd Hillebrands, der in der HTGT fuhr.
Bei bestem Wetter ging es dann in die Startaufstellung. Andre bereitete sich als erster vor und sollte den ersten Turn fahren. Er hatte auch einen guten Start und fuhr dann immer schnellere Rundenzeiten. Die beste war 11.11min. und damit auch die schnellste Zeit, die bis jetzt mit dem BMW  auf der Nordschleife gefahren wurde. Nach 8 Runden, was etwa die Hälfte der Renndistanz entsprach, hielt Atze wieder den Geheimcode BOX raus und wir machten uns fertig für den Boxenstopp. Alle Aufgaben wie Tanken, Öl, Scheibe usw. waren klar verteilt. Andre kommt rein, bremst spät aber genau auf der richtigen Position, alle stürzen sich auf ihre Aufgaben und erledigen sie so schnell wie noch nie und Josef kann schnell wieder raus. Geil! Alles richtig gemacht! Andre meinte, dass sei der schnellste Boxenstopp, den sie bis jetzt gemacht haben. Das Auto hatte bis dahin ja auch noch keine einzige Macke. Der Porschefahrer vom letzten Mal hatte glücklicherweise schon vor dem Rennen aufgeladen. Josef kam an die Rundenzeiten vom Andre zwar nicht ganz ran aber fuhr ein sauberes Rennen und brachte das Auto heil ins Ziel. Glücklich und zufrieden gehen wir zurück zum Camp, da stand der BMW schräg vorm Zelt und das linke Rücklichtglas war kaputt. Was war passiert? Josef hatte beim einparken nicht richtig gucken können und ist mit dem BMW gegen den Geländeboliden vom Atze gefahren. Irgendwas ist ja immer, aber solange es nur ein Rücklicht ist….. egal, jetzt  wird erst mal ne Flasche Bier getrunken. Es war ja auch ein gelungenes Rennen! Prost!


So, am Abend waren wir dann natürlich wo….?  Genau, im Lindenhof. Leider war ich der einzige aus unserem Team, der sich für Fußball interessierte. EM-Spiel mit Deutscher Beteiligung! Also habe ich mich so an einen Tisch gesetzt, dass ich immer ein Auge auf den Fernseher hatte. Nach dem Essen und ein paar Bieren bestellte Atze dann eine Runde Eifelgeist. Eine klare undifinierbare Flüssigkeit, die die meisten nach einer Riechprobe wahrscheinlich auf ihr Moped kippen würden. Aber dann erhoben wir die Gläser und Atze sprach: „Ein Geist, der durch die Eifel heizt, ist meist ein Eifelgeist“! (Atze, Lindenhof 6/2012 nachts). Kopp in Nacken…… Nachdem wir uns ein paar Eifelgeister einverleibt hatten und wir dann auch bereit für die verdiente Nachtruhe waren sagte Atze noch, dass wir morgen früh um neun in der Boxengasse beim Fahrerwechsel von einem befreundeten
Mini Fahrer helfen sollten.


Gesagt getan. Noch von Eifelgeistern träumend fuhr ich dann in die Boxengasse und traf da Atze und Andre die auch irgendwie noch nicht so fit aussahen. Beim Fahrerwechsel konnten wir allerdings nicht viel machen, außer mal nach dem Rechten zu sehen. Naja, auch gut. Der zweite Fahrer kam leider auch nicht weit und ist dann wegen Kraftstoffproblemen ausgefallen. Eifelgeist?
Da es das Rennen der HTGT war, war auch der Henning mit dem Mustang dabei. Während Nina und Kerstin an der Boxenmauer ihren Job machten, also nicht was ihr jetzt denkt, sondern Zeiten messen und ihm diese über eine Boxentafel anzuzeigen, war ich meist in der Box bei Bernd und Korben, die auch fleißig mit stoppten.Auch bei Hennings Boxenstopp  gab es nicht wirklich was zu tun. Kann ja nur ein gutes Zeichen sein, gerade wenn einem noch ein  Geist im Kopf rumschwirrt.


Nach dem Rennen haben wir dann unsere Sachen gepackt. Ich konnte aber nicht viel helfen, da jeder sein eigenes System hatte seine Sachen wie beim Spiel TETRIS in sein Fahrzeug zu laden. So ging ich dann um Berti noch bei seinem Auftritt zu beobachten. Er fuhr ein sauberes Rennen und der Porsche lief ohne Probleme bis ins Ziel. Dann konnte ich doch noch etwas beim Zeltabbau helfen und als wir dann beim „Kamp der Zwerg“ die Reste weggegrillt hatten fuhren die meisten auch schon Richtung Heimat. Nur Andre und ich konnten uns noch nicht vom Nürburgring trennen und schnüffelten in den Boxen bei den Prototypen  rum. Als die dann ihre ersten Runden gedreht
hatten, sind wir dann auch aufgebrochen. Irgendwann muss man ja mal los. Gerade 5 km gefahren kam ich wieder am Brünnchen vorbei ….. ach, ein bißchen Zeit ist noch für eine kleine Dosis Nordschleife. Da war ganz schön was los, obwohl nur Touristen auf der Strecke unterwegs waren. Nach einer Stunde etwa musste ich mich schon fast zwingen, aber dann ging es nach Hause und ich war pünktlich zur Formel 1 zu Hause. „Tja, der Eifelgeist bindet  einen an die Eifel meist“ … oda so!

Christian Kocher