Dienstag, 30. Oktober 2012
Donnerstag, 27. September 2012
17. - 19. August Zolder Race Festival
Donnerstag, 2. August 2012
Spa 2012 - Urlaub an der Frittenbude
Weitere Bilder gibts hier
Da der Capri immer noch nicht rollt, sattel ich meinen
„weißen Riesen“ und fahre Donnerstags alleine nach Spa um dort die zu
unterstützen, die die Eau Rouge im Renntempo bezwingen wollen. Neben selbiger mein Nest geparkt, mache ich
mich mit meinem BMX Rad auf in die Box. Erst mal allen bekannten Hallo sagen.
Der Weg dorthin war dank eines alten Tunnels (Atze meint der ist noch nach
Anhang-K) recht kurz. Atze und die Sommerbergs hatten eine Box in der Alten
Boxengasse angemietet und der Grill war auch schon am rauchen. Da gab es
gleich was auf die Gabel und nen Bier a`la Atze („Christian, willste nen Bier?
Ich werfe es dir zu!“, „Klar“) Die Flasche kam dann wie angekündigt per Luftpost, auch offen,
aber mit nem Salto hatte ich nicht gerechnet. Ich konnte die halb volle Flasche
fangen, aber der Rest verteilte sich -unter anderem- auf meinen Klamotten. A la Atze
halt. Dann erfuhr ich, dass ich über den alten Kurs angereist war:
Der Kurs von Spa war mal 14 km lang und ging durchs Dorf, direkt an den Häusern vorbei. Ne
kleine Nordschleife also, geil!!!
Abends bin ich dann zu Bocki, Schröti und Co gegangen, denn
etwas besonderes stand an. VHS Videos von Bertis Rennen im 86 C Polo-Cup aus
den 80er. Manche müssen wahrscheinlich erst mal googeln was VHS überhaupt
ist, aber cool war das schon. Berti mit Vollbart und versteinerter Miene obwohl
er ganz oben auf dem Treppchen stand. Natürlich gab es auch Bier, aber dieses Mal
nicht auf die Klamotten. Atze und Andre kamen später auch noch dazu, aber wir
ließen die Nacht nicht zu lang werden, da ja einige am nächsten Tag fahren
wollten. Die Nächte in Spa waren übrigens sehr kalt, so, dass man seinen Atem
sehen konnte. Wie im Winter halt, nur wir hatten Juli!!!
Weitere Bilder gibts hier
Am nächsten Tag habe ich mir dann die Trainings und
Fahrzeuge im Fahrerlager angesehen. Anhand der Fotos auch zu erkennen, dass ich fast nie Still stand. Was man in Spa unbedingt probieren muß das sind die Pommes. Sau
teuer, die Saucen bestehen aus mindestens 500% Fett aber lecker sind sie!!!!
Wie immer waren sehr viel und schöne Autos in Spa. Gut
anzusehen war speziell der Belgien Historic Cup. Mit Challanger, Camaro usw.
Aber auch die Youngtimer und FHR hatten wieder sehr schöne Fahrzeuge dabei. Bei den Trainings wurde dann auch wieder viel ausprobiert.
Bocki beäugte seine Kerzen kritisch, Schröder war mit Reifen am Pokern und Atze
musste beim BMW die Aufhängung vom Gaspedal, nachdem er nach MacGyver manier mit einem Kaugummi, einer Büroklammer und Haargel einen Tamagotchi
gebaut hatte, reparieren.
Und das mit dem gleichen Wergzeug!
Abends gab es dann das wohlverdiente Bier. Ich hatte ne
Kiste Bier mit Bügelflaschen mitgebracht und im Laufe des Abends,
hatte Atze die Idee mit dem Bierflaschen schnipsen. Youtube hat dann gezeigt, wie das im
Werner Film läuft und kurzerhand hatten wir die Bierflaschenschnipsweltmeisterschaft in Box 18!!! (siehe Fotos)
Vorbeischlendernde bestaunten unser geschehen und der eine
oder andere wollte dann auch mal….!
Weitere Bilder gibts hier
Nachdem der nächste Renntag normal verlief habe ich mich
abends dann mal auf den Weg gemacht. Wenigstens eine Runde wollte ich auch mal
fahren. Also BMX Rad geschnappt
Und los geht’s. Gestartet bin ich in der Senke der Eau
Rouge. Ich dachte mir: "Das schwierigste zuerst!" Aber es war dann doch schlimmer
als erwartet. ENDLICH die Eua Rouge hochgequält, dachte ich: Geil, jetzt geht’s nicht mehr Bergauf!" Nix da! Die lange Gerade geht auch nach oben. Jedes Mal wenn ich aufgehört habe zu
treten, blieb ich sofort stehen. Einmal umgedreht sieht man sie dann auch, die Steigung. Bis in die
erste Schikane zieht sich die Steigung aber dann geht’s ab. Voll Speed bis
nach der schnellen Doppel links. Ab da geht’s nur bei der Kartbahn nochmal bergab. Sonst ist
es recht eben, aber geil. Schade das es schon so dunkel war.
Weitere Bilder gibts hier
Am Sonnatg war dann das Rennen von Andre und seinem Vater.
Am Vorstart wurden noch schnell Fotos für den Sponsor gemacht, bevor es dann
los ging. Ich habe mit Björn den Start vom Dach der neuen Boxengasse verfolgt. Bis zum
Fahrerwechsel hatten wir ja noch Zeit, aber schon nach ein paar Runden kam
Andre nicht mehr wie geplant an uns vorbei und fuhr schon in die Box. Da haben wir unsere Beine in
die Hand genommen um möglichst schnell zur Box zu kommen. Als wir dann
ausgepauert angekommen sind, konnten wir aber nichts mehr tun. Der Motor qualmte in den
Kurven sehr stark, meinte Andre, und der Fehler war nicht zu finden. Das Rennen
war dann für den BMW leider schon zu Ende.
Beim Rennen der FHR habe ich dann auch viel von der
Boxengasse aus zugesehen und stand meist beim Team Rüddel, die ihren Ford
Escort BDA im Rennen hatten. Guckt euch mal
On- Board-Videos von denen auf Youtube an. Ist echt
sehenswert. Da war da aber noch ein Schweizer den ich noch vom Nürburgring kannte. Der fuhr eine Corvette und als ich sah,
dass sie Hilfe beim Tanken brauchten habe ich „kurz“ mit angepackt. Es durfte
nämlich nur aus 20L Kanistern getankt werden und da Sie nur zwei hatten, haben wir das Benzin von Kunstoffkanistern umgefüllt.
Gefühlt gingen da 500 Liter rein. Schon recht durstig so ein V8. Kurz vor dem
Ende des Rennens, kam der an zweiter Position liegende Rüddel Escort rein. Kardanwelle schlägt. Ausfall, das ist
Pech.
Dann wurde es auch für mich Zeit die Heimreise anzutreten
und ich hatte wieder Zeit mir über einen eigenen Rennwagen Gedanken zu machen.
Man darf gespannt sein….
Aber es wird was kommen!!!
Gruß aus der Eau Rouge,
Christian Kocher
Sonntag, 1. Juli 2012
Bilder zum Mofarennen und Bramsche
An dieser Stelle müssen wir noch einige Bilder nachliefern:
Zum einen vom Mofarennen, wo das Team den 12. Platz belegte.
Dann von Bramsche, wo Bennie Zweiter und Marcel Dritter wurde.
Und hier noch ein paar vom Oldtimer-Stützpunkt Brase in Raderhorst:
Zum einen vom Mofarennen, wo das Team den 12. Platz belegte.
Dann von Bramsche, wo Bennie Zweiter und Marcel Dritter wurde.
Und hier noch ein paar vom Oldtimer-Stützpunkt Brase in Raderhorst:
Freitag, 29. Juni 2012
Eifelrennen mit dem Eifelgeist!
Das 3. Saisonrennen der FHR Langstrecke und Youngtimer
Trophy steht auf dem Plan und da unsere Kutsche noch in der Schmiede steht,
biete ich mich als Helfer beim Team Sommerberg an.
Den Fiat Esel beladen, fuhr
ich diesmal am Freitag alleine zum Nürburgring. Am Brünnchen und
Pflanzgarten vorbei direkt auf einen Parkplatz neben dem „Lindenhof“. Ich hatte ja mein BMX-Rad
mit, das übrigens keine Tricks kann wie die Werbung versprach, aber es brachte
mich schnell von meinem Camp ins Fahrerlager. Dort angekommen habe
ich Atze, Andre und Josef noch bei den letzten Einstellungen am BMW
geholfen. Zur Belohnung gab es Nürburgring Menü für alle. Schön wieder zu Hause zu sein
;-)!
Apropo zu Hause, Abends ging es natürlich wieder in den Lindenhof wo die
Ulli (Freundin von Atze) dann noch dazu kam. Wir ließen den Abend aber nicht so lange werden, da ja
Samstag Training und Rennen anstanden. Am nächsten Morgen, Teamchef Atze hatte „treffen um 6 Uhr am
Auto“ angeordnet, waren dann alle pünktlich anwesend und nach einem Kaffe auch
zu gebrauchen.
Es kamen auch noch Björn und ein Kumpel um zu helfen. Also
Sachen gepackt und in der Boxengasse für das Training vorbereitet. Dort sahen
wir dann auch einen Promi, der sich auf seinen ritt in der grauen Wanderdüne von
Mercedes vorbereitete. Jochen Maas sollte den Boliden steuern. Das hatte
letztes Jahr noch Klaus Ludwig übernommen. Dann drehte Andre ein paar
Trainingsrunden bis Atze ihm ein Schild raus hielt, auf dem stand „BOX“! Da
fiel dem Atze ein, dass es mal einen Fahrer gab, der dies nicht verstand und sich hinterher beschwerte, „was
ist denn B, null, X? Ist das n Code? Wer soll das denn verstehen?“ J J
J……… Leute schickt das Arbeitsamt!?
Josef übernahm dann das Auto und drehte problemlos seine
Runden. Andere dagegen waren wohl noch nicht richtig wach, so zeigten die
Streckenposten am Anfang der Start und Ziel Geraden minutenlang keine Ölflagge, obwohl ein
Wagen eine Ölspur über die Komplette Gerade legte. Das sind dann wohl solche
Leute, die das Wort Box für einen Code halten. Nach dem Training wurde der Wagen
dann gleich fürs Rennen vorbereitet. Aber vorher gab es noch ein paar
andere Rennen zu sehen bei dem wieder Berti und Schröder mit dem 944er Porsche an den Start gingen
und Dr. Henning mit dem Mustang von Bernd Hillebrands, der in der HTGT fuhr.
Bei bestem Wetter ging es dann in die Startaufstellung.
Andre bereitete sich als erster vor und sollte den ersten Turn fahren. Er hatte
auch einen guten Start und fuhr dann immer schnellere Rundenzeiten. Die beste war 11.11min. und damit
auch die schnellste Zeit, die bis jetzt mit dem BMW auf der Nordschleife
gefahren wurde. Nach 8 Runden, was etwa die Hälfte der Renndistanz entsprach, hielt Atze wieder
den Geheimcode BOX raus und wir machten uns fertig für den Boxenstopp. Alle
Aufgaben wie Tanken, Öl, Scheibe usw. waren klar verteilt. Andre kommt rein, bremst spät aber
genau auf der richtigen Position, alle stürzen sich auf ihre Aufgaben und
erledigen sie so schnell wie noch nie und Josef kann schnell wieder raus. Geil! Alles richtig gemacht!
Andre meinte, dass sei der schnellste Boxenstopp, den sie bis jetzt gemacht haben.
Das Auto hatte bis dahin ja auch noch keine einzige Macke. Der Porschefahrer vom letzten Mal hatte glücklicherweise schon vor dem Rennen aufgeladen. Josef kam an die
Rundenzeiten vom Andre zwar nicht ganz ran aber fuhr ein sauberes Rennen und brachte das
Auto heil ins Ziel. Glücklich und zufrieden gehen wir zurück zum Camp, da stand
der BMW schräg vorm Zelt und das linke Rücklichtglas war kaputt. Was war passiert?
Josef hatte beim einparken nicht richtig gucken können und ist mit dem BMW
gegen den Geländeboliden vom Atze gefahren. Irgendwas ist ja immer, aber solange es nur ein
Rücklicht ist….. egal, jetzt wird erst mal ne Flasche Bier getrunken. Es
war ja auch ein gelungenes Rennen! Prost!
So, am Abend waren wir dann natürlich wo….? Genau, im
Lindenhof. Leider war ich der einzige aus unserem Team, der sich für Fußball
interessierte. EM-Spiel mit Deutscher Beteiligung! Also habe ich mich so an einen Tisch gesetzt,
dass ich immer ein Auge auf den Fernseher hatte. Nach dem Essen und ein paar
Bieren bestellte Atze dann eine Runde Eifelgeist. Eine klare undifinierbare Flüssigkeit, die die
meisten nach einer Riechprobe wahrscheinlich auf ihr Moped kippen würden. Aber
dann erhoben wir die Gläser und Atze sprach: „Ein Geist, der durch die Eifel heizt, ist meist
ein Eifelgeist“! (Atze, Lindenhof 6/2012 nachts). Kopp in Nacken…… Nachdem
wir uns ein paar Eifelgeister einverleibt hatten und wir dann auch bereit für die verdiente Nachtruhe waren
sagte Atze noch, dass wir morgen früh um neun in der Boxengasse beim
Fahrerwechsel von einem befreundeten
Gesagt getan. Noch von Eifelgeistern träumend fuhr ich dann
in die Boxengasse und traf da Atze und Andre die auch irgendwie noch nicht so
fit aussahen. Beim Fahrerwechsel konnten wir allerdings nicht viel machen,
außer mal nach dem Rechten zu sehen. Naja, auch gut. Der zweite Fahrer kam
leider auch nicht weit und ist dann wegen Kraftstoffproblemen ausgefallen. Eifelgeist?
Da es das Rennen der HTGT war, war auch der Henning mit dem
Mustang dabei. Während Nina und Kerstin an der Boxenmauer ihren Job machten,
also nicht was ihr jetzt denkt, sondern Zeiten messen und ihm diese über eine
Boxentafel anzuzeigen, war ich meist in der Box bei Bernd und Korben, die auch
fleißig mit stoppten.Auch bei Hennings Boxenstopp gab es nicht wirklich was
zu tun. Kann ja nur ein gutes Zeichen sein, gerade wenn einem noch ein
Geist im Kopf rumschwirrt.
Nach dem Rennen haben wir dann unsere Sachen gepackt. Ich
konnte aber nicht viel helfen, da jeder sein eigenes System hatte seine Sachen
wie beim Spiel TETRIS in sein Fahrzeug zu laden. So ging ich dann um Berti noch
bei seinem Auftritt zu beobachten. Er fuhr ein sauberes Rennen und der Porsche
lief ohne Probleme bis ins Ziel. Dann konnte ich doch noch etwas beim Zeltabbau helfen und
als wir dann beim „Kamp der Zwerg“ die Reste weggegrillt hatten fuhren die
meisten auch schon Richtung Heimat. Nur Andre und ich konnten uns noch nicht vom Nürburgring
trennen und schnüffelten in den Boxen bei den Prototypen rum. Als die
dann ihre ersten Runden gedreht
hatten, sind wir dann auch aufgebrochen. Irgendwann muss man
ja mal los. Gerade 5 km gefahren kam ich wieder am Brünnchen vorbei ….. ach,
ein bißchen Zeit ist noch für eine kleine Dosis Nordschleife. Da war ganz schön was los, obwohl
nur Touristen auf der Strecke unterwegs waren. Nach einer Stunde etwa musste
ich mich schon fast zwingen, aber dann ging es nach Hause und ich war pünktlich zur
Formel 1 zu Hause. „Tja, der Eifelgeist bindet einen an die Eifel
meist“ … oda so!
Christian Kocher
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